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Bildungsparadigmata




Kognitivismus


Hirn ist ein


informationsverarbeitendes "Gerät"


Wissen wird


verarbeitet


Wissen ist


ein adäquater interner Verarbeitungsprozeß


Lernziele


richtige Methoden zur Antwortfindung


Paradigma


Problemlösung


Strategie


beobachten und helfen


Lehrer ist


Tutor


Feedback


 


 


  • Gegenstand der kognitiven Psychologie ist die Identifizierung kognitiver Prozesse. Das lateinische Wort "cognito" bedeutet Erkenntnis, Erkennen bzw. die Erkenntnis betreffend. Mit kognitiven Prozessen sind Wahrnehmung, Urteilen, Aufmerksamkeit, Verstehen, Problemlösen, Erkennen, Schließen und Lernen gemeint. Die kognitive Sichtweise betrachtet ein Individuum als informationsverarbeitendes Wesen:
Die Forschungsgegenstände des Kognitivismus sind: Wahrnehmen, Denken, Verstehen, Erinnern.
  • "Der Begriff Kognition bezieht sich auf alle Prozesse des Erwerbs, der Organisation, der Speicherung und der Anwendung von Wissen." Mayer (2000, 27, in Anlehnung an Neisser, 1974)
  •  "Unter Kognitionen versteht man jene Vorgänge, durch die ein Organismus Kenntnis von seiner Umwelt erlangt. Im menschlichen Bereich sind dies besonders: Wahrnehmung, Vorstellung, Denken, Urteilen, Sprache. Durch Kognition wird Wissen erworben" (Edelmann 1995, S. 8).


Kognitivistische Lerntheorien beziehen die Informationsverarbeitungseinheit des Menschen mit ein:

Das aus der EDV bekannte Datenverarbeitungsprinzip (EVA: Eingabe, Verarbeitung, Ausgabe) trifft demnach auch beim Menschen zu: Eine Information gelangt in das Gehirn (Eingabe), wird verarbeitet (Verarbeitung) und   es erfolgt eine Reaktion (Ausgabe).

In der Lehre des Kognitivismus stellt die Verarbeitung von Informationen den Forschungsgegenstand dar.

 

 Fundamentale Merkmale der kognitiven Betrachtungsweise sind:

  • menschliches Verhalten ist mehr als eine Reiz-Reaktions-Kette (Passivität), Reaktionen sind nur z. T. von außen steuerbar/manipulierbar
  • Entwicklung ist ein aktiver Prozeß eines Subjektes, das mit Erkenntnisfunktionen ausgestattet ist
  • dieses Subjekt baut Erkenntnis durch die aktive Auseinandersetzung mit der Umwelt auf (Bsp.: Kind nimmt LEGO-Stein, lutscht daran, wirft ihn weg etc. Und lernt dabei sowohl die Beschaffenheit des Gegenstandes kennen als auch die Auswirkungen des eigenen Handelns mit dem Gegenstand (=Werkzeug)
  • Handeln wird von Denkvorgängen bestimmt und damit nicht nur von den äußeren Gegebenheiten (z. B. können Kinder Verhaltensweisen entwickeln, die in ihrer Umwelt gar nicht vorkommen)
  • das Bindeglied zwischen Reiz/Umwelt und Reaktion/Verhalten ist die kognitive Repräsentation: nicht unmittelbar an die Wahrnehmung gekoppelte Kodierung und Integration von Informationen/Reizen/Umweltfaktoren in ein persönliches Erfahrungs- und Denksystem (Hunde sind böse- vielleicht sind Schafe auch böse -> Vorsicht vor Tieren)
  • damit werden Reize nicht nur aufgenommen, sondern auch einer Bewertung und Verarbeitung unterzogen
  • die kognitiven Repräsentanten werden bestimmt durch: 1. Inhalt (Gegenstand, Verhalten von Personen); 2. Informationskanal (Input optisch, akustisch o. ä.) und 3. Art (bildhaft, durch Handlung, gedanklich, sprachlich)
  • die Art der kognitiven Repräsentation wandelt sich mit dem Alter, vor allem qualitativ, damit ist geistige Entwicklung nicht nur eine reine Ansammlung von Fakten, sondern zuehmende Anpassung an die Umwelt
  • dieser gesamte Informationsverarbeitungprozeß ist relativ unabhängig von einer persönlichen Motivationslage, vor allem mit zunehmenden Alter
  • bei den Anpassung gibt es Akkommodation (Individuum passt sich selbst an die Umwelt an) und Assimilation (Individuum passt die Umwelt an sich an), beides wechselseitig je nach Bedingungen durch intelligentes Denken und Handeln

 

Der Kognitivismus befaßt sich überwiegend mit folgenden Themen: 

  • Wahrnehmung
  • Problemlösen durch Einsicht
  • Entscheidungsprozesse 
  • Informationsverarbeitung 
  • Verständnis

 

Kognitives Lernen kann man auch unter dem Aspekt verbales und non-verbales Lernen betrachten (vgl. Edelmann 1995).

  • Verbales Lernen: Beim verbalen Lernen sprechen wir vom Erwerb von Sachwissen durch das sprachliche Lernen. Bei diesem Wissenserwerb geht es um den Aufbau von kognitiven Strukturen. Zwei Formen lassen sich unterscheiden:
    • das Wissen über Fertigkeiten (z.B. Schreiben, Rechnen) und
    • das Wissen über Sachverhalte (z.B. Erkennen von Aussagen, Bedeutungen und Inhalten von Wörtern und Sätzen).
  • Non-verbales Lernen: Es existiert auch eine bildhafte und eine handlungsmäßige Repräsentation von Wissen. Diese duale Form der Informationsaufnahme, -verarbeitung und -speicherung wurde von Paivio hervorgehoben. Diese duale Kodierung hat unterschiedliche Bedeutung für das Lernen:
    • Informationen können entweder optisch oder akustisch verarbeitet werden,
    • Informationen können besser gelernt werden, wenn diese bildhaft und akustisch verarbeitet werden.

 


1.7.11 19:17
 


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