Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren

    seminarteilnehmermaren
    - mehr Freunde

   2.02.17 19:39
    CFFHOOK лу&#

http://myblog.de/gehirnzelle

Gratis bloggen bei
myblog.de





Bildungsparadigmata

Bildungsparadigmata


Im folgenden werden wir uns mit dem Thema „Bildungsparadigmata“ auseinandersetzten.


Zunächst soll unser Vorgehen bezüglich der Erledigung des Arbeitsauftrags kurz dargelegt werden. Wir entschieden uns – gemäß der Aufgabenstellung – das Thema in die drei Lernparadigmen Behaviorismus, Kognitivismus und Konstruktivismus aufzuteilen. Bevor jedoch näher auf diese Paradigmen eingegangen wird, soll zunächst der Begriff des „Lernens“, welcher als Einleitung beziehungsweise als Einordnung der Paradigma in einen umfassenderen Kontext fungieren soll.



Lernen


Wir lernen schwimmen, lernen eine neue Sprache, lernen uns

durchzusetzen, bekamen von unseren Eltern während der

Schulzeit gesagt, wie wichtig es ist „zu lernen“, aber was

bedeutet eigentlich „lernen“?


Etymologisch ist das Wort „lernen“ mit „lehren“ und „List“

verwandt und gehört zur Wortgruppe von „leisten“, das

ursprünglich „einer Spur nachgehen“ oder „nachspüren“

bedeutet (Wasserzieher 1974). Die Herkunft des Wortes deutet

zudem darauf hin, dass Lernen ein Prozess ist, bei dem man

„einen Weg zurücklegt und dabei zu Wissen gelangt.“ (Mielke

2011, S.11)


Zimbaro definiert „Lernen als Prozess, der zu relativ stabilen

Veränderungen im Verhalten führt und auf Erfahrung aufbaut“

(Zimbaro 1992, S.227). Eine solche Veränderung des

Verhaltens oder auch des Verhaltenspotenzials kann man nur

durch dessen Beobachtung erkennen.


Carl Rogers entwickelte hierzu seine sogenannten „10 Prinzipien des Lernens“:


1. Menschliche Wesen haben die natürliche Gabe zu Lernen.

2. Signifikant findet Lernen vor allem dann statt, wenn der Lerninhalt vom Schüler für die eigenen Absichten als wichtig eingestuft wird. Wenn das Individuum ein Ziel vor Augen hat und das gebotene Material für sich selbst als relevant zum Erreichen des Ziels einordnet, geht der Lernprozess äußerst schnell vonstatten.

3. Lernprozesse, die in der eigenen Wahrnehmung eine Veränderung des eigenen Selbst beinhalten, werden als bedrohlich eingestuft und häufig abgewehrt.

4. Jene Lernerfahrungen, welche für das Selbst(-bild) bedrohlich wirken, werden dann leichter wahrgenommen, angenommen und verarbeitet, wenn es kaum äußere Bedrohungen gibt.

5. Wenn es wenig Gefahren für das eigene Selbst gibt, können Erfahrungen in unterschiedlichen Facetten wahrgenommen werden und der Lernprozess kann voranschreiten.

6. Sehr verankert sind Lernerfahrungen, wenn sie durch Handlungen angeeignet wurden.

7. Gefördert und erleichtert wird ein Lernprozess dann, wenn ein Schüler (selbst-) verantwortlich daran teilnimmt.

8. Selbst gewähltes Lernen, das die Person als Ganzes erfordert, also sowohl Emotionen als auch Intellekt, erzeugt die durchdringendsten und nachhaltigsten Lernerfahrungen.

9. Unabhängigkeit, Kreativität, und Selbstvertrauen werden dann erleichtert und gefördert, wenn Selbstkritik und Selbsteinschätzung von entscheidender und die Beurteilung durch andere von zweitrangiger Bedeutung sind.

10. Den größten sozialen Nutzen in der modernen Welt erbringt das Erlernen von Lernprozessen als solche, eine anhaltende Offenheit Veränderungen zu erfahren und in das eigene Selbstbild zu integrieren.

(http://www.ibe.unesco.org/publications/ThinkersPdf/rogerse.PDF)

1.7.11 22:53
 


Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung